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Halley-Exkursion 1986:

Comet Halley – once in a life-time“, so hiess es auch 1985/1986 wieder. Mit 76 Jahren ist die Umlaufzeit etwa genau so lang wie die mittlere menschliche Lebenserwartung. Man hat mit anderen Worten nur eine Gelegenheit im Leben, diesen Kometen zu sehen. Für Mitteleuropa waren die Sichtbarkeitsbedingungen  bei dieser Wiederkehr denkbar ungünstig. Zur Zeit der größten Helligkeit und Erdnähe Ende März und Anfang April 1986 erreichte der Komet auf 50°  nördlicher Breite nicht einmal 5° Höhe über dem Horizont. Optimale Bedingungen gab es dagegen auf der Südhalbkugel der Erde. Aber schon auf 30° Nord, der Breite der Kanarischen Inseln, waren die Bedingungen bei maximalen Höhen um die 20° brauchbar. Wir waren vom 6. – 20. März 1986 auf Teneriffa und konnten in 7 Nächten in den Stunden vor Beginn der Morgendämmerung den Kometen beobachten, was jedes Mal mit einer abenteuerlichen, nächtlichen Autofahrt in die Berge verbunden war.

 

Das Exkursionsteam in seiner Unterkunft in Los Gigantes, einem kleinen Ort an der Westküste der Insel. V. l. n. r.: Ralf Timmermann, Thomas Wahl, Rainer Plaga, Heinz Kerner.

 

Der del Teide auf Teneriffa, mit 3718 m der höchste Berg Spaniens.

 

 

 

 

Unser Beobachtungsort in der Canadas, dem recht ebenen Kraterboden des Vulkans, etwa 6,5 km südwestlich des Gipfels und auf 2100 m Höhe über NN.

 

 

  

 

Belichtung läuft – und Nachführung über einen Tangentialantrieb von Hand.

 

 

 

   

Halley am 16.03.1986 auf Teneriffa 1:2,8/135mm-Objektiv und 10 Minuten auf hypers. TP 2415, veröffentlicht in Ahnerts "Kalender für Stermfreunde 1988".

 

 

 

 

Brief von Paul Ahnert, dem langjährigen Herausgeber des „Kalender für Sternfreunde“.